Antrag Hall Börsl

Die Mitglieder der Gemeinderatspartei „FÜR HALL – Unabhängige Bürgerliste“, 2. Vizebürgermeister Ing. Wolfgang Tscherner, Gemeinderätin Claudia Weiler und Gemeinderat MMag. Nicolaus Niedrist, BSc., stellen zu Tagesordnungspunkt 13. „Anträge, Anfragen, Allfälliges“ der Gemeinderatssitzung vom 16.10.2018 nachstehenden

ANTRAG:

Der Gemeinderat wolle beschließen, dass das „Haller Börsl“ zusammen mit einem Jugendraum im Gebäude der NMS Europa situiert wird, sobald diese durch den Umzug der NMS frei wird.

Begründung:

Der Verein Mobile Jugend- und Gemeinwesenarbeit IL Ost hat vor kurzem seinen Tätigkeitsbereich vorgestellt. Unter anderem wurde vom jüngsten Projekt „Haller Börsl“ berichtet, das es Jugendlichen ermöglicht, in Form von kleineren Tätigkeiten und Hilfsdiensten aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

Das „Haller Börsl“ ist inzwischen gut angelaufen, aber immer noch ausbaufähig. Da wir in diesem Projekt einen äußerst wertvollen Beitrag sehen, um generationenübergreifend Begegnung und Austausch in der Bevölkerung zu fördern, sind wir der Meinung, dass das „Haller Börsl“ einen zentralen Ort in der Stadt Hall in Tirol verdient hat. Derzeit steht dem „Haller Börsl“ nur ein „Gangplatz“ in den Räumlichkeiten des Vereins JAM in der Saline 17 zur Verfügung. Das sind einerseits sehr beengte Verhältnisse und andererseits ist es etwas abgelegen.

Wir glauben, dass sich das Projekt noch besser entfalten kann, wenn es dafür einen Standort im Herzen der Stadt gibt. Dieser Standort bietet sich im demnächst frei werdenden Gebäude der NMS Europa an. Hier würde sich für Jugendliche, aber auch für Erwachsene, die einen Job für Jugendliche anbieten oder sich auch nur über das Projekt informieren möchten, eine niederschwellige Anlaufstelle ergeben.

Zusätzlich sollen im Gebäude der NMS Europa Räumlichkeiten für Jugendliche errichtet werden, die ihnen als konsumfreier Ort zur Verfügung stehen. Gerade in der kalten Jahreszeit bzw. bei Schlechtwetter ist es für Jugendliche oft schwierig, einen neutralen Aufenthaltsort zu finden, den man auch ohne Geld in der Tasche aufsuchen kann. Da das „Haller Börsl“ daran denkt, seinen Tätigkeitsbereich auch auf Lernhilfe zu erweitern, könnten die genannten Räumlichkeiten für Jugendliche auch einen „Lernraum“ umfassen, in dem sich Jugendliche gegenseitige Unterstützung beim Lernen geben können. Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zeigen nämlich, dass viele Jugendliche zuhause kein passendes Lernumfeld mehr vorfinden.

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2. VBgm. Wolfgang Tscherner

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GR Claudia Weiler

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GR Nicolaus Niedrist