Jahrhundertchanche Abgelehnt

Wir von „FÜR HALL“ waren immer schon gegen den Schulneubau der Neuen Mittelschule (NMS) Schönegg und der Europahauptschule auf der Schafswiese, nunmehr Schulwiese. Uns wäre selbstverständlich eine Sanierung der bestehenden Schulen in Schönegg lieber gewesen.  Diese Idee hat  sich leider  nicht  durchgesetzt.  Inzwischen  hat  sich aber  eine „Jahrhundertchance“ ergeben.

Im Rahmen der Fraktionsführergespräche ist die Idee des Stadtkämmerers diskutiert worden, die Volksschule Schönegg zu verlegen und einen Kindergarten neu zu errichten. Die Schule und der Kindergarten sollten auf dem Areal oberhalb des Schönegger Sportplatzes neu errichtet werden. Dieses Areal wurde vor kurzem für die Erweiterung des Schönegger Sportplatzes angekauft. Die Finanzierung sollte über den Verkauf des derzeitigen Schulgeländes in Schönegg an einen Wohnbauträger erfolgen.

Wir „FÜR HALL“ haben diese Idee aufgegriffen und weiterentwickelt. Wir „FÜR HALL“ würden den Kindergarten, die Volksschule UND das auf der Schafwiese/Schulwiese geplante Schulzentrum auf dem derzeitigen Schönegger Sportgelände errichten. Der schwer desolate Sportplatz Schönegg wird auf dem kürzlich angekauften Grund neu gebaut. Finanziert wird dieses Vorhaben durch den Verkauf des bisherigen Schulareals in Schönegg und der – in idealer Wohnlage gelegen – Schafwiese/Schulwiese. Außerdem werden damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. So kann auch der desolate Schönegger Sportplatz saniert bzw. neu errichtet werden. Dies ohne große finanzielle Belastung für die Stadtgemeinde Hall in Tirol.

Nachdem im Gemeinderat am 13.09.2016 die Vergabe der örtlichen Bauaufsicht für das Schulzentrum auf der Schafswiese/Schulwiese mit einem Volumen von nahezu € 500.000,00 anstand, haben wir „FÜR HALL“ beantragt, dass über diese Vergabe noch nicht entschieden wird. Zuerst sollte unsere Idee überprüft werden.

Dazu haben wir „FÜR HALL“ auch vorgeschlagen, dass man umgehend eine Sitzung der Fraktionsführer einberuft, den Vorschlag diskutiert bzw. prüft und sodann eine Gemeinderatssitzung  kurzfristig  anberaumt. Wir „FÜR  HALL“  sehen  in  dieser  Idee  eine „Jahrhundertchance“ für die Stadtgemeinde, welche im Interesse der Haller sorgfältigst geprüft werden muss. Es besteht auch keine Dringlichkeit, die örtliche Bauaufsicht mit allen Mitteln jetzt zu vergeben.

Ohne weitere Prüfung dieser Idee bzw. der Möglichkeiten wurde von der Stadtregierung mit der Mehrheit unser Vorschlag abgelehnt und die örtliche Bauaufsicht bereits jetzt vergeben. Wieder einmal hat die Stadtregierung einen Vorschlag, welcher eine Jahrhundertchance für die Stadt Hall darstellt, nicht einmal überprüft oder diskutiert. Es werden lediglich Behauptungen aufgestellt, welche aber keine Grundlage haben. Auf diese Weise können aber keine Entscheidungen getroffen werden, die enkeltauglich sind und das Wohl der Stadt Hall bezwecken.