Begründung:

Die bestehenden Räumlichkeiten des Kindergartens Bachlechnerstraße sind beengt und laut Julia Raich, Pädagogische Aufsicht für den Raum Innsbruck Land-Ost, an der Untergrenze der zulässigen Raumgrößen. Der Ausbau des ersten Stocks bedingt durch die baulichen Gegebenheiten ebenfalls, dass die Räume, die zur Kindergartennutzung hinzugewonnen werden, relativ klein ausfallen müssen. Umso wichtiger ist es daher für einen erfolgreichen Betrieb des Kindergartens, dass die Kinder möglichst viel Zeit spontan im Freien verbringen können. Daher ist ein eigener Garten mit ausreichender Grundfläche unverzichtbar für den Kindergarten.

Berücksichtigt man zusätzlich noch die Tatsache, dass gerade die Kinder, die den Bachlechner-Kindergarten besuchen im Altstadtbereich wohnhaft sind, in dem keine Gärten zur Verfügung stehen, so wird deutlich, dass den Kindern zumindest in der Zeit, in der sie außer Haus betreut werden, genügend Bewegungsangebot im Freien gemacht werden muss.

Neben den anderen Kindern und den ErzieherInnen stellt der die Kinder umgebende Raum den „dritten Pädagogen“ dar. Diese erziehungswissenschaftliche Erkenntnis bezieht sich nicht nur auf Innenräume, sondern genauso auf Außenräume. Durch eine Führung des Kindergartens als Ganztageseinrichtung wird der Kindergarten noch viel mehr zu einem Lebensraum für die Kinder als er es jetzt schon ist.

Dadurch steigen auch die Anforderungen an das Kindergartenpersonal die Kinder aus gesundheitlichen, umweltpädagogischen und entwicklungstheoretischen Gründen hinaus in die Welt zu begleiten. Dies soll ihnen durch eine ausreichend große Gartenfläche, die dem Kindergarten zur alleinigen und jederzeitigen Benutzung zur Verfügung steht, ermöglicht werden.

Durch den Zubau schrumpft das bestehende Gartengrundstück des Kindergartens um ca. 300m². Hingegen wächst die Anzahl der Kinder durch den Um- und Zubau um die Hälfte auf ca. 120 Kinder. Um dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder Genüge zu tun und gegebenenfalls eigene Gartenbereiche für die kleineren Kinderkrippenkinder und die größeren Kindergartenkinder einrichten zu können, ist es daher unabdingbar die durch den Zubau wegfallende Gartenfläche aus dem Bereich des Altstadtparks zu kompensieren.

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Ing. Wolfgang Tscherner

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Claudia Weiler

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MMag. Nicolaus Niedrist, BSc.


Die Gemeinderatspartei „Für Hall – Unabhängige Bürgerliste“ stellt zu Tagesordnungspunkt 15. „Anträge, Anfragen und Allfälliges“ der Gemeinderatssitzung vom 06.07.2016 nachstehende

ANTRÄGE:

1.    Ausarbeitung Sportstättenkonzept

Der Gemeinderat wolle beschließen, dass ein Konzept zur Sanierung und Erneuerung der Sportstätten im Gemeindegebiet der Stadt Hall in Tirol ausgearbeitet wird.

Begründung:

Die Sportstätten in der Stadt Hall in Tirol befinden sich in einem äußerst sanierungsbedürftigen und fast desolaten Zustand. Dies hat auch bereits die vormalige Stadtregierung erkannt und wurde am Beginn der letzten Gemeinderatsperiode eine Besichtigung der Sportstätten mit den zuständigen Mitarbeitern der Stadt Hall in Tirol und den zuständigen Ausschussmitgliedern vorgenommen.

Seit dieser Bestandaufnahme wurden aber keine weiteren Maßnahmen gesetzt, wobei aber eine Sanierung der Sportstätten dringend notwendig ist. Bereits in der Gemeinderatssitzung vom 07.07.2015 wurde von „Für Hall“ ein entsprechender Antrag gestellt, wobei überhaupt keine Maßnahmen gesetzt wurden.

Bereits seit Jahren wird beispielsweise die Sanierung der Tartanbahn auf der Haller Lend, welche aus sicherheitstechnischen Gründen gesperrt ist, im Budget geführt, ohne eine Verwirklichung vorzunehmen. Dies hat unter anderem zu einer Auflösung des Leichtathletikclub geführt. Auch der Sportplatz Schönegg ist stark sanierungsbedürftig.

Neben diesen dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen der Sportstätten, welche eine Funktionsfähigkeit gewährleisten sollen, besteht auch ein Wunsch nach Erneuerungen, wie etwa die Errichtung eines Kunstrasenplatzes, was in kleineren Gemeinden bereits erfolgreich umgesetzt wurde.

Nur der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass Haller Vereine für das Wintertraining kostenpflichtig einen Kunstrasenplatz in der Nachbargemeinde verwenden.

Für die dringend notwendige Sanierung und auch Erneuerung der Haller Sportstätten soll daher ein Konzept ausgearbeitet werden.

Insbesondere wäre darauf zu achten, welche Sportvereine in welchem Ausmaß Sportanlagen in der Stadtgemeinde nutzen und benötigen, sodass anhand dieser konzeptionellen Festlegungen eine zumindest schrittweise Sanierung und Erneuerung der Sportstätten vorgenommen werden kann.

2.    Wiedereinführung Stadtfest

Der Gemeinderat wolle beschließen, dass in der Stadtgemeinde Hall in Tirol ein Stadtfest gemeinsam mit den städtischen Vereinen abgehalten wird.

Begründung:

Jahrelang fand in Hall in Tirol das – nahezu schon berühmte – Haller Stadtfest statt, bevor dieses insbesondere für Vereine lukrative Fest abgeschafft wurde.

Sämtliche Umlandgemeinden wie Mils, Rum, Thaur oder Absam halten ein Dorffest ab. Auch in Kufstein findet ein Stadtfest statt. Die Stadt Hall in Tirol stellt eine der wenigen Ausnahmen dar.

Es soll daher wieder ein Stadtfest stattfinden, welches in Abstimmung mit den Vereinen durchgeführt wird.

Dadurch wird den Vereinen einerseits eine – nicht zu unterschätzende – Einnahmemöglichkeit zur Verfügung gestellt und haben die Vereine andererseits auch die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit zu präsentieren sowie neue Mitglieder zu werben.

Nicht zu übersehen ist dabei auch die hohe Kompetenz von Vereinen hinsichtlich der Sozialisierung unserer jüngeren Mitbürger und der Schaffung von Kommunikationszentren für die älteren Mitbürger. Mit dem Stadtfest kann den Vereinen eine weitere Möglichkeit geboten werden diese Kompetenzen auszuüben und zu präsentieren.

Allfällige haftungsrechtliche Bedenken lassen sich durch die Ausarbeitung eines Sicherheitskonzeptes und/oder die Beauftragung einer Sicherheitsfirma mit einer ausreichenden Haftpflichtversicherungssumme beseitigen.

Diese Vorgehensweise wird unter anderem in Kufstein gelebt, wobei das dortige Kaiserfest von mehreren zehntausend Personen besucht wird.

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Ing. Wolfgang Tscherner

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Claudia Weiler

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MMag. Nicolaus Niedrist, BSc.

Die Gemeinderatspartei „Für Hall – Unabhängige Bürgerliste“ stellt zu Tagesordnungspunkt 15. „Anträge, Anfragen und Allfälliges“ der Gemeinderatssitzung vom 06.07.2016 nachstehenden

ANTRAG:

Flächenteilung Altstadtpark – Kindergarten Bachlechnerstraße

Der Gemeinderat wolle beschließen, dass im Falle eines Beschlusses für einen Zubau im Gartenbereich des Kindergartens Bachlechnerstraße eine in der Größe diesem Zubau entsprechende Fläche des Altstadtparks dem Kindergarten zur alleinigen Nutzung zugeschrieben wird.

Begründung:

Die bestehenden Räumlichkeiten des Kindergartens Bachlechnerstraße sind beengt und laut Julia Raich, Pädagogische Aufsicht für den Raum Innsbruck Land-Ost, an der Untergrenze der zulässigen Raumgrößen. Der Ausbau des ersten Stocks bedingt durch die baulichen Gegebenheiten ebenfalls, dass die Räume, die zur Kindergartennutzung hinzugewonnen werden, relativ klein ausfallen müssen. Umso wichtiger ist es daher für einen erfolgreichen Betrieb des Kindergartens, dass die Kinder möglichst viel Zeit spontan im Freien verbringen können. Daher ist ein eigener Garten mit ausreichender Grundfläche unverzichtbar für den Kindergarten.

Berücksichtigt man zusätzlich noch die Tatsache, dass gerade die Kinder, die den Bachlechner-Kindergarten besuchen im Altstadtbereich wohnhaft sind, in dem keine Gärten zur Verfügung stehen, so wird deutlich, dass den Kindern zumindest in der Zeit, in der sie außer Haus betreut werden, genügend Bewegungsangebot im Freien gemacht werden muss.

Neben den anderen Kindern und den ErzieherInnen stellt der die Kinder umgebende Raum den „dritten Pädagogen“ dar. Diese erziehungswissenschaftliche Erkenntnis bezieht sich nicht nur auf Innenräume, sondern genauso auf Außenräume. Durch eine Führung des Kindergartens als Ganztageseinrichtung wird der Kindergarten noch viel mehr zu einem Lebensraum für die Kinder als er es jetzt schon ist.

Dadurch steigen auch die Anforderungen an das Kindergartenpersonal die Kinder aus gesundheitlichen, umweltpädagogischen und entwicklungstheoretischen Gründen hinaus in die Welt zu begleiten. Dies soll ihnen durch eine ausreichend große Gartenfläche, die dem Kindergarten zur alleinigen und jederzeitigen Benutzung zur Verfügung steht, ermöglicht werden.

Durch den Zubau schrumpft das bestehende Gartengrundstück des Kindergartens um ca. 300m². Hingegen wächst die Anzahl der Kinder durch den Um- und Zubau um die Hälfte auf ca. 120 Kinder. Um dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder Genüge zu tun und gegebenenfalls eigene Gartenbereiche für die kleineren Kinderkrippenkinder und die größeren Kindergartenkinder einrichten zu können, ist es daher unabdingbar die durch den Zubau wegfallende Gartenfläche aus dem Bereich des Altstadtparks zu kompensieren.

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Ing. Wolfgang Tscherner

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Claudia Weiler

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MMag. Nicolaus Niedrist, BSc.

 

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